Do's und Don'ts im Praktikum

Auch wenn man hilfreiche Tipps gern ignoriert oder überhört, Fettnäpfchen warten überall. Und das schon bevor man überhaupt einen Fuß in den Praktikumsbetrieb gesetzt hat. Gleich am ersten Tag den Bus verpasst oder gründlich verschlafen ist eines der bekannten Fettnäpfchen. Wer sich an einen geregelten Alltag gewöhnen will, sollte sich einige Tage vor dem Praktikum bereits morgens aus den Federn quälen. Ein Blick auf die Linienpläne der öffentlichen Verkehrsmittel kann ebenfalls nicht schaden.


Ein weiteres Don´t ist die falsche bzw. unangebrachte Kleidung. Schlips und Anzug passen zur Unternehmensberatung, aber nicht zum Lageristen. Daher angemessen gekleidet und gepflegt zum Praktikum erscheinen. Ebenfalls wichtig - nicht nur im Praktikum - ist der richtige Umgangston. Auch wenn Kollegen untereinander zum "Du" greifen: Praktikanten bleiben in der Regel zuerst beim förmlichen "Sie". Bieten Kollegen und Chef das "Du" an, darf der Umgangston ruhig persönlicher werden.

Reibereien unter den Kollegen bleiben im Unternehmen. Wer als Praktikant ohne Einblick in die Hintergründe umgehend Partei ergreift, tritt in ein großes Fettnäpfchen. Und hat am Ende auch das Ansehen bei den Kollegen verspielt. Besonders wichtig: Privates bleibt zuhause. Handy, SMS oder private E-Mails sind im Praktikum tabu. Wer sein Praktikum in Blogs, Chats oder über andere Kommunikationsplattformen kommentiert, wird nicht nur zum Ärgernis für den Chef, sondern zieht am Ende auch juristischen Ärger an. Verschwiegenheit ist eines der großen Do´s für Praktikanten. Gleiches gilt für Kreativität, Motivation und Eigeninitiative. Gute Vorschläge sind immer gefragt und treffen meist auf offene Ohren.