Die klassische Bewerbung

Mit einer klassischen Bewerbung wird früher oder später jeder einmal in Berührung kommen - klassische Bewerbungen sind nämlich, obwohl Online-Bewerbungen aufgeholt haben, immer noch eine sehr gängige Bewerbungsvariante.


Klassische Bewerbungen finden ihren Weg zum Adressaten per Post oder indem der Bewerber seine Bewerbung persönlich bei dem betreffenden Unternehmen abgibt. Wer sich für die Versendung per Post entscheidet, sollte davon Abstand nehmen, die Unterlagen per Einschreiben zu versenden - auch wenn dies ein sicherer Weg zu sein scheint. Ein Einschreiben könnte auf den Adressaten übertrieben und unangemessen wirken. Außerdem sorgen Einschreiben für Mehraufwand, wenn sie persönlich entgegen genommen werden müssen.

Klassische Bewerbungen bestehen in der Regel aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf, Zeugniskopien und ggf. Arbeitsproben sowie sonstigen Referenzen. Aber Vorsicht: Auch bei klassischen Bewerbungen gibt es Unterschiede - ein Unterschied ist etwa der zwischen einer vollständigen und einer Kurzbewerbung. Obige Angaben zu der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen beziehen sich auf eine vollständige Bewerbung. Kurzbewerbungen hingegen kommen zumeist mit einem Anschreiben und einem Lebenslauf aus. In aller Regel sollte man immer nur dann auf eine Kurzbewerbung setzen, wenn diese ausdrücklich erwünscht ist. Standard ist und bleibt immer noch die klassische Vollbewerbung.

Gründe, warum Arbeitgeber aber ab und an nur eine Kurzbewerbung verlangen, gibt es viele: So möchten sich einige durch eine solche Kurzbewerbung die Arbeit selbst erleichtern und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand reduzieren. Einen ersten Eindruck kann man sich durchaus auch anhand einer Kurzbewerbung machen - Zeugnisse und anderes mehr werden in der Regel angefordert, wenn Interesse am Bewerber besteht.

Egal ob man eine Kurz- oder eine Vollbewerbung verschickt - eines sollte immer beachtet werden: die Ordentlichkeit und Sauberkeit der Unterlagen. Schlampig eingeheftete Kopien und formlose Anschreiben werden fast immer als ein Zeichen von mangelnder Ordnung auch in Sachen Arbeitsleistung gewertet.