Nach dem Praktikum

Nach dem Praktikum ist vor dem Praktikum, sagt eine etwas zynische Praktikantenregel. Tatsächlich gibt es nach wie vor Praktikanten, die den Sprung ins Arbeitsleben einfach nicht schaffen und von einer Praktikantenstelle zur nächsten springen. Immer in der Hoffnung, doch einmal eine feste oder zumindest eine befristete Stelle im Anschluss angeboten zu bekommen. Die Regel sollte das nicht sein: Ein Praktikum ist im idealen Fall ein Sprungbrett und befördert auf direktem Wege ins Wunschunternehmen und auf die Traum-Position.


Bis es soweit ist, gilt es allerdings im Praktikum und auch danach einige Hürden zu nehmen. Das Praktikum muss zunächst einmal erfolgreich absolviert, der Praktikumsalltag und die damit verbundenen Anforderungen und Aufgaben bewältigt werden. Wer im Praktikum überzeugt, kann Glück haben und gleich als freie Honorarkraft, studentischer Mitarbeiter oder Werksstudent eingestellt werden. Stehen diese Optionen nicht zur Debatte, ist das nicht unbedingt ein Hinweis auf eine negative Einschätzung der geleisteten Arbeit: Möglicher Weise besteht derzeit einfach kein Bedarf oder die finanziellen Mittel für eine Einstellung sind nicht vorhanden.

Unabhängig davon wie es nach dem Praktikum weitergeht gilt für alle Praktikanten jedoch zunächst: Feedback und Praktikumszeugnis abholen. Jeder Praktikant hat das Recht auf ein den gängigen Anforderungen entsprechendes Zeugnis, das der Wahrheit entspricht. Auf ein Feedbackgespräch gibt es zwar kein Anrecht, es ist allerdings häufig sehr hilfreich - Praktikanten sollten sie diese Möglichkeit der individuellen "Einschätzung ohne Folgen" nicht entgehen lassen. Was darüber hinaus nach dem Praktikum beachtet werden sollte, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

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