Aufbau und Struktur eines Praktikumsberichts
Die meisten Hochschulen stellen ihren Studierenden Leitfäden zur Verfügung, die beschreiben, wie ein Praktikumsbericht verfasst werden soll. In aller Regel findet man in diesen Leitfäden immer eine Gliederung, die sich aus drei großen Teilen zusammensetzt.
Der erste Teil ist dabei zumeist einleitenden Erläuterungen vorbehalten. Hier kann der Verfasser beispielsweise die Zielsetzung des Praktikums, seine Motivation sowie seine Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz beschreiben und erwähnen, welche Kriterien er bei der Suche einen hohen Stellenwert eingeräumt hat. Ebenso in den einleitenden Teil gehört in aller Regel eine Darstellung des Unternehmens, bei dem man das Praktikum absolviert hat. Sollte der Bericht anhand einer Fragstellung entwickelt werden, kann man diese in diesem einleitenden Teil nennen und ihre (wissenschaftliche) Relevanz verdeutlichen.
In einem zweiten Großteil werden zumeist die eigenen Aufgaben geschildert, die man im Praktikum erledigt hat. Dabei kann man die eigenen Aufgaben zu den Betriebsabläufen in Relation setzen und beschreiben, zu welchen Zusammenarbeiten es mit anderen Beschäftigten kam. In dem zweiten Teil kann man zudem darauf eingehen, welches theoretische Wissen man aus der Uni anwenden konnte, welche Erlebnisse sich als besonders dargestellt haben und welche Erfolge man verzeichnen konnte.
Der dritte Großteil eines Praktikumsberichtes ist in aller Regel der Reflexion vorbehalten. Hier kann man Einschätzungen abgeben, ob das kennengelernte Berufsfeld den eigenen Erwartungen entsprochen hat, ob man bereits erworbenes Wissen anwenden konnte und ob weitere Bildungsmaßnahmen notwendig sind, um den eigenen Berufswunsch zu verwirklichen. Auch Kritik kann hier angebracht werden.
Wie hier bereits deutlich wird, ist ein sauberer Aufbau des Praktikumsberichts sehr wichtig: Die Struktur des Berichtes unterstützt nämlich auch die inhaltliche Logik. Die Nennung von drei Großteilen bedeutet nicht, dass dies auch schon gleich die gesamte Gliederung eines Praktikumsberichtes umfasst - selbstverständlich erstellt man innerhalb der drei Großbereiche Unterpunkte, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Nicht selten ist es an Hochschulen auch üblich, dass der Praktikumsbericht anhand einer Fragestellung entwickelt und in bestimmten Teilen wissenschaftlich untermauert wird.
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