Praktikumsbericht schreiben

In der Zeit, in der man einen Praktikumsbericht verfasst, sollte man auf ein gutes Zeitmanagement achten. Bereits im Vorfeld kann man sich eine grobe Zeitaufteilung zurechtlegen. So kann man sich zum Beispiel ganz konkrete Ziele setzen, etwa in dieser Form: In dieser Woche verfasse ich den einleitenden Teil, in den nächsten beiden Wochen die Schilderung meiner Aufgaben im Praktikum und in den darauffolgenden drei Wochen nehme ich mir ausreichend Zeit für die Bewertung des Praktikums, ein Resümee und den Schlussteil.


Diese fiktive aber gewichtete Zeiteinteilung deutet bereits im Ansatz einen wichtigen Aspekt an, den es zu beachten gilt. Der resümierende Teil des Praktikumsberichts ist sehr wichtig. In diesem Teil zeigt man, ob man die eigenen Erfahrungen kritisch bewerten kann, etwas gelernt und sich Gedanken über die eigene berufliche Zukunft gemacht hat. Gerade weil dieser Teil des Praktikumsberichts sehr wichtig ist, sollte man sich für eben diesen auch ausreichend Zeit nehmen. Nur weil es sich um das Ende des Berichtes handelt, sollte man nicht in den Irrglauben verfallen, dass man diesen auf die Schnelle und kurz vor dem Abgabetermin verfassen kann.

Wenn es einmal mit dem Schreiben nicht so recht klappen will, sollte man sich eine kleine Pause und ein wenig Abstand von der Arbeit gönnen. Nach einer solchen kleinen Auszeit kann man häufig wieder besser die Gedanken ordnen und etwas zu Papier bringen. Am besten man plant gleich im Vorhinein bei seinem Zeitmanagement ein, dass es immer einmal zu einer solchen Schreibblockade kommen kann.

Ist der Bericht im Groben erst einmal fertig, gilt es, ihn noch ein paar Mal gegenzulesen. Hierbei lassen sich nicht nur Tippfehler eliminieren, man kann auch überprüfen, ob nichts Wichtiges vergessen wurde und ob die Argumentationen im abschließenden Teil logisch und nachvollziehbar sind. Das Korrekturlesen und das Drucken des Berichtes sollte man in keinem Fall direkt auf den Abgabetermin legen.