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Bringpflicht nach dem Praktikum

Ein Praktikum umschreibt im allgemeinen Verständnis einen Zeitabschnitt, in dem erste praktische Erfahrungen gesammelt werden können und sollen. Es geht darum, theoretisch erworbenes Wissen erstmals in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Als Zeitvertreib ist ein Praktikum dagegen nicht gedacht.

Insbesondere wenn ein Praktikum von der Schule oder Hochschule gefordert und/oder von einem Träger wie dem Deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert wird, sind mit dem Praktikum auch einige Pflichten verbunden. Unter der Bezeichnung Bringpflicht fasst man zusammen, um welche Pflichten es sich dabei handelt. Vorzulegen sind in der Regel das Arbeitszeugnis, ein Praktikumsbericht und häufig auch Arbeitsproben und andere Materialien, die zur Dokumentation des Praktikums geeignet erscheinen. Gab es für ein Praktikum einen Zuschuss oder Vergünstigungen, beispielsweise durch den DAAD, sind auch Fotos, die den Arbeitsplatz, die Unterkunft und Freizeitaktivitäten zeigen, vorzulegen.

Praktikanten

Praktikanten ©iStockphoto/KatarzynaBialasiewicz

Bei der Bringpflicht handelt es sich wie es der Name bereits verrät um eine Pflicht. Sie wird von Schulen und Hochschulen gern auferlegt, damit der Praktikant praktisch dazu gezwungen ist, sich nochmals mit dem Praktikum und dem dort Erlernten auseinander zu setzen. Widersetzt sich ein Praktikant dieser Pflicht, ist die Folge meist eine Verweigerung einer meist notwendigen Leistungsbestätigung oder Benotung durch Schule oder Hochschule. Auch bei Förderern wie dem DAAD besteht eine Bringpflicht. Sie ist die Gegenleistung für die materielle und immaterielle Unterstützung, die Praktikanten dort erfahren. In der Regel verpflichten sich geförderte Praktikanten vertraglich zur Erbringung der Unterlagen nach dem Praktikum.

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