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Praktikum oder Praxissemester?

Ein Praktikum ist in vielen Studiengängen verpflichtend und nicht selten stöhnen die Studenten, dass zwischen verkürztem Bachelor-Studium und Nebenjob kaum Zeit dafür bleibt. Aber es gibt auch die anderen Studenten, die ihre Studienzeit ganz bewusst dafür nutzen zu reisen und andere Länder, Menschen und Kulturen intensiv kennenzulernen. Andere verbringen viel Zeit in Unternehmen und nutzen einige Praktika, um in verschiedene Branchen und Unternehmen hinein zu schnuppern. Häufig sind es letztere beide die bedauern, dass ihr Praktikum nach wenigen Monaten bereits beendet ist.

Das Praxissemester dient einzig einem Zweck: So viel Praxisluft wie möglich zu schnuppern. Wer eine Branche, ein Unternehmen oder ein Land intensiv kennenlernen und eigene Projekte übernehmen möchte, braucht einfach mehr als nur wenige Wochen Zeit. Zudem sind die wirklich interessanten Praktika im In- und Ausland in der Regel auf sechs Monate und mehr ausgelegt. Die einzige Möglichkeit, ein solch begehrtes Praktikum zu absolvieren, ist das Praxissemester.

Praxissemester

Praxissemester ©iStockphoto/shironosov

Viele Studiengänge sehen ein Praxissemester, in dem die bisher gelernten Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis gestellt werden sollen, im Hauptstudium vor. In dieser Zeit stehen Professoren und Dozenten als Praktikumsbetreuer zur Verfügung, Lehrveranstaltungen finden nicht statt. Darüber hinaus ist es auch möglich, ein zusätzliches Praxissemester einzuschieben – etwa wenn im Studiengang kein Praxissemester eingeplant ist oder wenn ein Praktikumsangebot allzu verlockend klingt. Dann jedoch muss häufig ein Urlaubssemester genommen werden. Kürzere Praktika dagegen können jederzeit, insbesondere in den Semesterferien, abgeleistet werden und ergänzen das Wissen und die Fähigkeiten, die bisher erworben wurden.

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