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Bewerbung für ein Praktikum – Tipps und Tricks

Bewerbung auf ein Praktikum – so klappt’s bestimmt

Ein Praktikum kommt mit vielen Vorteilen daher: berufliche Kontakte, erste Erfahrungen im Berufsleben, Hilfe bei der Suche nach dem eigenen Traumberuf – die Argumente sind überzeugend. Bevor man jedoch ein Praktikum beginnen kann, muss man sich auf die freien Stellen bewerben. Da die Bewerbung für ein Praktikum oft die erste ist, die man im Leben schreibt, sollte man sich hier besonders mit den Ansprüchen der Arbeitgeber auseinandersetzen.


Wie man seine Bewerbung gestaltet hängt natürlich mit dem bereits vorhandenen Wissensstand zusammen, ebenso aber auch mit der eigenen Lebenssituation. Eine Bewerbung für ein Praktikum sollte direkt nach einem schulischen Abschluss natürlich deutlich anders aussehen, als eine Bewerbung für ein Praktikum im Rahmen eines Studiums. Auch die Anforderungen der Arbeitgeber steigen bei einer Bewerbung natürlich vor allem mit der bereits vorhandenen Berufserfahrung.

Was eine Bewerbung umfassen sollte

Sowohl bei einer Bewerbung für ein Praktikum, als auch für die meisten anderen Anstellungsarten sollte neben einem eigentlichen Bewerbungsanschreiben auch ein Lebenslauf beigefügt sein. Sollte man bereits aus vorherigen Arbeitsverhältnissen oder Praktika über Zeugnisse verfügen, kann man diese ebenfalls beilegen – hier gilt: je mehr, desto überzeugender. Das gilt auch für Zusatzqualifikationen, wie zum Beispiel eine Teilnahmebestätigung für einen IT-Kurs, wenn man sich auf ein Praktikum im kaufmännischen Bereich bewirbt – sofern die Kenntnisse mit dem gewünschten Berufsfeld übereinstimmen, kann man alles zu der Bewerbung hinzufügen, was Sinn macht. Auch ein Bewerbungsfoto kann von Vorteil sein, ist jedoch kein Muss!

Persönliche Bewerbung

Persönliche Bewerbung ©iStockphoto/demaerre

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf dient dem Arbeitgeber vor allem dazu, um sich ein erstes Bild über Person zu machen, die Interesse an der ausgeschriebenen Praktikumsstelle hat. Dabei wird er neben den persönlichen Angaben wie Alter, Geburtsdatum und Kontaktdaten natürlich vor allem auf die bisherigen Qualifikationen achten. Wenn es sich um das erste Praktikum handelt, wird stattdessen eher auf grundsätzliche Interessen Wert gelegt – und wie man diese bisher im Alltag eingebunden hat. So macht sich ein umfängliches Wissen im Computerbereich natürlich bei einem Bürojob super. Oft werden in der Schule viele freiwillige Kurse und Fortbildungen angeboten, die sich hervorragend für einen Eintrag im Lebenslauf eignen. Auch die schulische Laufbahn im Allgemeinen sollte natürlich im Lebenslauf erwähnt werden, ebenso wie eventuelle Leistungskurse und Fächer, die einem besonders liegen. Je nachdem, welche Hobbys und Interessen man verfolgt, können auch diese in einem Lebenslauf Platz finden – selbiges gilt für ehrenamtliche Tätigkeiten und alles was dem Arbeitgeber hilft, ein positives und umfassendes Bild über den Bewerber zu erhalten.


Sollten im Lebenslauf dagegen schon viele berufliche Erfahrungen vorhanden sein oder der Bewerber über ein immenses Vorwissen im Berufsfeld verfügen, wie es zum Beispiel in einem Studium der Fall wäre, sollte natürlich ein entsprechender Nachweis über die angegebenen Qualifikationen der Bewerbung beiliegen.

Das Bewerbungsanschreiben – das A und O

Der Hauptbestandteil einer jeden Bewerbung ist natürlich das Anschreiben. Darin erhält der zukünftige Arbeitgeber einen ersten Eindruck vom Charakter des Bewerbers, kann den Sprachstil interpretieren und deuten und sieht direkt, ob man sich bei der Bewerbung Mühe gegeben hat oder nicht. Dementsprechend wichtig ist es natürlich, die richtigen Punkte im Bewerbungsanschreiben anzusprechen.

Zuerst einmal sollte man natürlich bedenken, dass ein Praktikum stets zeitlich begrenzt ist – daher ist die Angabe, wie lange und in welchem Zeitraum das Praktikum gehen soll, für den Arbeitgeber von großer Bedeutung. Vorzugsweise sollte man dies daher schon gleich zu Beginn deutlich machen, zum Beispiel im Rahmen der Überschrift: „Bewerbung für ein Schülerpraktikum im Zeitraum vom … bis …“. So erhält der Arbeitgeber direkt die gewünschte Information und kann unabhängig von der Qualifikation des Bewerbers nachsehen, ob in diesem Zeitraum überhaupt Bedarf nach einem Praktikanten vorhanden ist und entsprechende Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, die diesen entsprechend anleiten.

Ebenso wichtig ist zu erwähnen, worum es in dem Praktikum gehen soll. Handelt es sich zum Beispiel um ein freiwilliges Praktikum, weil man sich für das Berufsfeld interessiert und erste Fähigkeiten darin erlangen will oder ist es ein Pflichtpraktikum der Schule bzw. Universität. Auch das ist aus verschiedenen Gründen für Arbeitgeber interessant, denn während man bei einem freiwilligen Praktikum lediglich im Anschluss ein Zeugnis für den Praktikanten schreibt, sind bei einem Pflichtpraktikum seitens der Schule oder Universität oft umfangreichere Dokumentationen notwendig, um den Wissensstand und die Leistung des Schülers bzw. Studenten im Nachgang besser analysieren zu können.

Zudem sollte in der Bewerbung stehen, wie man auf die Stelle aufmerksam geworden ist – sofern es sich um eine ausgeschriebene Praktikumsstelle handelt – und wieso man sich genau in diesem Betrieb bewirbt. Hier sollte man im besten Fall auf alle Vorzüge eingehen, die man selbst mit sich bringt und bereits erste Informationen über das Unternehmen gesammelt haben, in dem man sich bewirbt. Meist findet man viele Informationen auf der firmeneigenen Website, sodass sich hier leicht eine Begründung finden lässt, warum genau dieses Unternehmen das Richtige für das Praktikum ist.

Neben qualitativ hochwertigen und sachlichen Inhalten, darf natürlich auch der generelle Aufbau des Bewerbungsanschreibens nicht zu kurz kommen. So sollte man auf eine einfache Schriftart achten, die ohne große Anstrengung lesbar ist – ebenso eine passende Schriftgröße. Auch auf einen korrekten Aufbau mit passenden Zeilenabständen sollte man achten. Wenn die entsprechende Erfahrung fehlt, stehen dafür zahlreiche Vorlagen im Internet zur Verfügung. Wichtig ist natürlich ein passender Briefkopf, in dem die Anschrift des Unternehmens zu finden ist, sowie die eigenen Kontaktdaten auf der Bewerbung selbst. Zudem sollte auf eine einwandfreie Rechtschreibung geachtet werden, um einen möglichst guten Eindruck zu vermitteln. Im besten Fall erfragt man sich im Vorfeld den korrekten Ansprechpartner, damit die Bewerbung gleich auf diesen zugeschnitten werden kann.

Postversand oder E-Mail?

Im heutigen Zeitalter steht man natürlich auch bei Bewerbungen vor der großen Frage, ob man diese per Post versenden muss oder ob eine einfache E-Mail genügt. Da die Arbeitgeber meist sehr viele Bewerbungen erhalten und unzählige Briefe öffnen müssen, greifen immer mehr Unternehmen zu einem ausschließlichen Bewerbungsverfahren per E-Mail. Das erspart dem Bewerber natürlich die Kosten von Papier, Briefversand und Bewerbungsmappe – im Unternehmen dagegen fällt weniger Müll an, um die uninteressanten Bewerbungen zu entsorgen oder man spart eben auch dort den die Versandkosten, sollte man die Bewerbungen zurücksenden wollen. Sollte man im Rahmen einer Stellenanzeige keine Information dazu erhalten, ob eine Bewerbung per Mail oder Post gewünscht ist, kann man dies meist im Rahmen eines einfachen Anrufs im Unternehmen beantworten lassen. So erhält man praktischerweise auch bereits den richtigen Ansprechpartner.

Eine Bewerbung per E-Mail sollte stets im pdf-Format erfolgen, damit der Arbeitgeber nicht versehentlich etwas an den eingesendeten Unterlagen versendet. Auch kann man sich in diesem Fall sicher sein, dass der Computer des Gegenübers die Dokumente öffnen kann. Per Brief dagegen sollte man unbedingt zu einer schönen Bewerbungsmappe greifen, in die man ordentlich die mitgesendeten Unterlagen einfügt. Sollte man diese nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens zurückhaben wollen, empfiehlt es sich zudem, einen passenden Rückumschlag mit entsprechendem Porto beizulegen – viele Unternehmen können die Kosten für eine Rücksendung aller eingereichten Bewerbungen nicht tragen und entsorgen diese daher im Nachgang.

Foto – ein Muss?

Viele Jahre galt das Foto als unverzichtbar im Rahmen einer Bewerbung, heutzutage jedoch ist klar geregelt, dass es sich dabei nicht um eine Pflicht handeln darf. Auf Wunsch kann der Bewerber also auch auf das Foto verzichten und einzig auf die eigenen Qualifikationen setzen. Dennoch gilt: Vor allem wenn man in die Zusammenarbeit mit Kunden geht oder die Firma repräsentiert, hat der Arbeitgeber ein begründetes Interesse daran zu sehen, auf wen er sich einlässt – dementsprechend wird ein Foto nach wie vor von vielen Unternehmen vorausgesetzt. Damit man auch hier professionell wirkt, sollte man natürlich statt zu einem einfachen Foto vom Smartphone zu greifen, lieber einen professionellen Fotografen besuchen, um ein Bewerbungsfoto in den korrekten Maßen und einer hochauflösenden Qualität zu erhalten. Für Online-Bewerbungen bieten vielen Fotostudios auch die Mitnahme des Fotos auf einer CD oder einem Speicherträger an, damit man dies auch am Computer in die Bewerbung einbinden kann.

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